Rund ein Jahr nach Beginn des Krieges in der Ukraine versammelten sich zahlreiche Menschen vor der Marktkirche in Clausthal-Zellerfeld, um gemeinsam der Opfer zu gedenken und ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – überwiegend Ukrainerinnen und Ukrainer mit ihren Kindern, aber auch viele deutsche Unterstützer – folgten dem Aufruf zur Gedenkveranstaltung.

Organisiert wurde die Zusammenkunft von Andrea Duit-Reith, Vorstandsmitglied des Vereins Bürger helfen Bürger Clausthal-Zellerfeld e.V. In enger Zusammenarbeit mit der ukrainischen Fraueninitiative stellte sie ein würdevolles Programm mit Musik, Gesang und persönlichen Worten auf die Beine. Trotz winterlicher Witterung mit Schnee, Nässe und eisigen Temperaturen harrten die Menschen aus, viele von ihnen mit ukrainischen Fahnen in den Händen.

Geplant war ursprünglich auch das Aufstellen und Entzünden von Kerzen in Form der Umrisse der Ukraine. Aufgrund des schlechten Wetters musste darauf jedoch verzichtet werden. Stattdessen stand das gemeinsame Gedenken und die Solidarität im Mittelpunkt. Es wurde die ukrainische Nationalhymne gesungen, und mehrere Anwesende nutzten die Gelegenheit, ihre Gedanken und Hoffnungen mit der Gemeinschaft zu teilen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem Spenden für einen dringend benötigten Transporter gesammelt, der humanitäre Hilfe leisten und Unterstützung in der Ukraine ermöglichen soll. Insgesamt kamen 2.642 Euro zusammen. Die Organisatorin zeigte sich dankbar für die große Beteiligung und die Spendenbereitschaft. Die Veranstaltung machte deutlich, wie stark der Zusammenhalt auch fern der Heimat ist und wie wichtig es vielen Menschen bleibt, Solidarität zu zeigen und konkrete Hilfe zu leisten.

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