
Eine besondere Auszeichnung erlebten vier Vertreter des Vereins Bürger helfen Bürgern Clausthal-Zellerfeld e.V., als sie in Berlin am Bürgerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue teilnehmen durften. Die Einladung erfolgte durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) als Anerkennung für das langjährige und vielseitige ehrenamtliche Engagement des Vereins im Oberharz. Für die Delegation aus Clausthal-Zellerfeld war es ein unvergessliches Wochenende voller Eindrücke, Begegnungen und inspirierender Gespräche.
Aus mehr als 2800 Bewerbungen bundesweit wurden rund 100 Engagierte ausgewählt, die am sogenannten „Team-Ehrenamt-Wochenende“ teilnehmen durften. Gemeinsam mit Markus Reith, Oksana und Anastasiia Prokhina gehörte Andrea Duit-Reith zu den Glücklichen, die die Reise in die Bundeshauptstadt antreten durften. Bereits beim Empfang wurde deutlich, welche Wertschätzung ehrenamtliche Arbeit auf Bundesebene erfährt. Der Austausch mit Engagierten aus ganz Deutschland zeigte, wie vielfältig und zugleich unverzichtbar freiwilliger Einsatz für das gesellschaftliche Miteinander ist.
Neben dem Besuch des Bürgerfestes stand auch ein Austausch im politischen Berlin auf dem Programm. Gespräche über Herausforderungen des Ehrenamts, Nachwuchsgewinnung und nachhaltige Vereinsarbeit machten deutlich, dass viele Organisationen vor ähnlichen Aufgaben stehen. Besonders beeindruckend war für die Delegation die Begegnung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Ein gemeinsames Foto und persönliche Worte des Dankes bleiben als bleibende Erinnerung.
Für den noch vergleichsweise jungen Verein Bürger helfen Bürgern Clausthal-Zellerfeld e.V. bedeutet die Einladung eine große Anerkennung. Seit mehreren Jahren engagieren sich die Mitglieder mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien – von Tanz- und Theaterkursen über Schwimm- und Naturprojekte bis hin zu Ferienaktionen und sozialen Hilfsangeboten. Viele dieser Projekte werden ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Auch Aktionen wie Kinderfeste oder waldpädagogische Exkursionen, die unter anderem durch Spenden finanziert werden, sind fester Bestandteil der Vereinsarbeit.
Das Wochenende in Berlin hat nicht nur Motivation und Stolz hinterlassen, sondern auch neue Impulse für die zukünftige Vereinsarbeit gegeben. Der intensive Austausch mit anderen Initiativen zeigte, wie wichtig Vernetzung, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sind. Genau darin sieht der Verein auch im Oberharz großes Potenzial: Wenn Vereine, Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger enger zusammenarbeiten, kann noch mehr für die Region bewegt werden.
Für die vier Vertreter war die Reise nach Berlin „einfach überwältigend“. Sie kehrten mit vielen neuen Ideen, gestärktem Gemeinschaftsgefühl und der Gewissheit zurück, dass ihr Engagement gesehen und geschätzt wird – nicht nur vor Ort, sondern auch auf höchster Ebene.