Strahlender Sonnenschein, klirrende Kälte und beste Schneebedingungen lockten am Wochenende Hunderte Besucherinnen und Besucher zum Volksrodeln an die Ping in Clausthal-Zellerfeld. Die Neuauflage der traditionsreichen Veranstaltung erwies sich als voller Erfolg. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sausten mit Schlitten, Bobs und Po-Rutschern den Hang hinunter und sorgten für beste Stimmung.

Organisiert wurde das Volksrodeln von Wolfram Haeseler gemeinsam mit dem Verein „Bürger helfen Bürgern“ sowie dem Förderverein der Reservistenkameradschaft. Den ganzen Tag über herrschte reger Betrieb am Rodelhang, zeitweise tummelten sich bis zu 1000 Menschen auf und neben der Strecke. Besonders erfreulich war für die Veranstalter, dass die Veranstaltung wieder an frühere Zeiten anknüpfen konnte. Haeseler kündigte an, auch in der kommenden Saison eine Fortsetzung anzustreben – möglicherweise dann mit einer anderen Streckenführung, da die frühere Route über die Osteröder Straße heute schwerer umzusetzen sei.

Ein Höhepunkt war der Kostümwettbewerb, an dem sich 14 Kinder und Erwachsene beteiligten. Mit viel Fantasie und Humor gingen sie an den Start – von originellen Verkleidungen bis hin zu selbstgebauten Schlitten war alles vertreten. Die Jury prämierte die einfallsreichsten Beiträge, unterstützt von örtlichen Geschäftsleuten, die Gutscheine zur Verfügung stellten. Ein kleiner Sonderpreis ging an einen Teilnehmer, der als Schlumpf verkleidet den Hang hinunterrutschte.

Neben dem sportlichen Vergnügen kam auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Speisen und heiße Getränke wurden angeboten und fanden regen Absatz. Viele Besucher erinnerten sich an die lange Tradition des Volksrodelns, das in Clausthal-Zellerfeld bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Damals war das Schlittenfahren auf der Osteröder Straße ein gesellschaftliches Ereignis mit mehreren Hundert Teilnehmenden.

Die Organisatoren zeigten sich hochzufrieden mit der Resonanz und dem reibungslosen Ablauf. Das Volksrodeln an der Ping habe eindrucksvoll bewiesen, dass solche Veranstaltungen nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben – im Gegenteil: Die Mischung aus Winterspaß, Gemeinschaft und Tradition begeisterte Jung und Alt gleichermaßen.

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