17 Mütter und Kinder aus Clausthal-Zellerfeld haben an einer mehrtägigen Eltern-Kind-Freizeit in der Lüneburger Heide teilgenommen, die vom Verein Bürger helfen Bürgern organisiert wurde. Ziel der Reise war es, den Familien eine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen, Gemeinschaft zu stärken und zugleich spielerisch die deutsche Sprache zu fördern. Auf dem Programm standen unter anderem eine Fotoreise, gemeinsames Pizzabacken, kreative Angebote sowie zahlreiche Aktivitäten in der Natur.
Insgesamt reisten sieben Mütter und zehn Kinder im Alter zwischen vier und 14 Jahren mit. Ursprünglich war eine gemischte Gruppe aus deutschen und ukrainischen Familien geplant gewesen, doch kurzfristige Änderungen führten dazu, dass überwiegend ukrainische Familien teilnahmen. Die Freizeit richtete sich besonders an sozial benachteiligte Familien, denen sonst nur selten ein gemeinsamer Urlaub möglich ist.
Finanziell unterstützt wurde die Fahrt unter anderem durch Spendengelder, darunter Mittel aus Rotary-Spenden sowie Zuwendungen von Unternehmen aus Clausthal-Zellerfeld. Einen Teil der Kosten übernahm der Verein selbst. Die An- und Abreise erfolgte gemeinschaftlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zusätzlich wurde ein Begleitfahrzeug für Gepäck und Material eingesetzt.
Mitreisend war ebenfalls Andrea Duit-Reith aus dem Vorstand von Bürger helfen Bürgern. Sie begleitete die Gruppe vor Ort und unterstützte die Organisation der Aktivitäten. Gemeinsam mit weiteren Betreuern sorgte sie dafür, dass die Balance zwischen Erholung, Freizeitgestaltung und pädagogischen Angeboten stimmte. Sprachliche Hürden konnten durch Unterstützung innerhalb der Gruppe gut überwunden werden, sodass schnell eine harmonische Atmosphäre entstand.
Die Verantwortlichen zogen ein positives Fazit: Die Kinder knüpften neue Kontakte, gewannen Selbstvertrauen im Umgang mit der deutschen Sprache und genossen die gemeinsame Zeit mit ihren Müttern. Aufgrund der guten Erfahrungen plant der Verein, auch künftig ähnliche Eltern-Kind-Freizeiten anzubieten und damit Integration, Gemeinschaft und Teilhabe weiter zu fördern.
